Nr. INT026
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Das US-(Re-) Exportkontrollrecht

Online-Seminar

Veranstaltungsdetails

Das US-Exportkontrollrecht ist das einzige nationale Exportkontrollrecht, das für sich weltweite Geltung beansprucht. Die US-Behörden behalten sich die weltweite Zuständigkeit für die Kontrolle amerikanischer Güter im Handelsverkehr vor. Daher können auch nicht amerikanische Unternehmen mit den Regelungen der US-Exportkontrolle in Berührung kommen.

Seminarinhalte:
Schwerpunkte bilden die folgenden Fragestellungen:
  • Muss mein Unternehmen das US-Re-Exportkontrollrecht beachten?
  • Unterliegt mein Produkt den US-Ausfuhrbestimmungen nach den EAR (Export Administration Regulations)?
  • Wie ermittle ich die richtige ECCN?
    - Klassifizierung von Gütern
    - Einbau kontrollierter US-Güter in deutsche Produkte (Bedeutung der de-minimis-rule)
    - EAR99
  • Unterliegt meine Lieferung einer Genehmigungspflicht nach den EAR?
    - Vorgehensweise
    - Behördenzuständigkeit
    - Dokumentation
  • Welche Lizenzausnahmen (License Exception) kennen die EAR?
  • US Black Lists
  • Übungsfälle


Termine, Veranstaltungsorte und Referenten

Weitere Informationen

Zielgruppe

Mitarbeiter/-innen im Exportgeschäft sowie Auszubildende (Groß- und Außenhandel) im 3. Ausbildungsjahr, Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst, Export- und Versand, die noch sicherer werden wollen.

Zielsetzung

Die Teilnehmer/-innen lernen die Systematik und Besonderheiten des US-(Re-)Exportkontrollrechts kennen. Ziel des Seminars ist es, den Umgang mit den Vorschriften des US-Re-Exportkontrollrechts zu erleichtern. In diesem Zusammenhang werden die Fragen erörtert, wann ein Unternehmen dem US-Re-Exportkontrollrecht Beachtung schenken muss und wann ein Produkt den US-Ausfuhrbestimmungen unterliegt. Auf Begrifflichkeiten, wie EAR99, ECCN, CCL etc. wird ebenso eingegangen, wie auf die rechtlichen Grundlagen in den EAR. Sie lernen, wie die richtige Export Control Classification Number (ECCN) zu ermitteln ist und welche Genehmigungspflichten nach den US-EAR bestehen. Die Genehmigungsausnahmen („License Exceptions“) sowie die US-Blacklists werden im Rahmen des Seminars angesprochen. Anhand von Beispielsfällen werden die komplexen Regelungen veranschaulicht.