Russland

Steigende Corona-Infektionen: Moskau führt Impfpflicht ein

Bereits am 12. Juni hat die Stadt Moskau aufgrund steigender Coronainfektionen neue Beschränkungen verhängt und Maßnahmen für Arbeitgeber verkündet, die allerdings den Charakter einer Empfehlung haben. Am 16. Juni hat dies die russische Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnador zudem dazu veranlasst, nun eine Impfpflicht für Moskau und das Moskauer Gebiet anzuordnen.
So müssen sich bis zum 15. Juli 60 Prozent aller Arbeitnehmer in Moskau und im Moskauer Gebiet eine erste Impfdosis verabreichen lassen, die zweite Impfung muss dann bis zum 15. August folgen. Ziel dieser Vorgabe ist es, den zuletzt starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen in der russischen Hauptstadt einzudämmen.
Für Arbeitnehmer aus den Bereichen Handel, Gaststättengewerbe, öffentliche Verkehrsmittel und Taxis, Verbraucherdienstleistungen, Bildungs- und Kultur- und Gesundheitswesen, Sozialschutz und soziale Dienstleistungen wie auch Mitarbeiter in Schönheitssalons, Spas, Schwimmbädern, Saunen, Sportkomplexen und Fitnessclubs sowie für Personen, die in Banken und Postämtern sowie in multifunktionalen Zentren für öffentliche und kommunale Dienstleistungen im Kundenverkehr arbeiten ist die Impfung nunmehr verpflichtend. Ebenso müssen sich mindestens 60 Prozent aller Beamten der Stadt Moskau impfen lassen.
Mehr dazu im Corona-Live Ticker der AHK Russland.