heit bezüglich der einführung und um setzung von BeM was ist BeM genau an wen richtet es sich wer ist zu betei ligen wie groß ist der aufwand und vor allem wie packt man es an dafür reichen in vielen Fällen sechs einfache schritte siehe Kasten unten wo gibt s mehr wie sich diese sechs schritte im betrieblichen alltag umsetzen lassen zeigt der handlungsleitfaden das Be triebliche eingliederungsmanage ment helfen stärken Motiveren den die BarMer GeK gemeinsam mit dem iQPr entwickelt hat er bie tet unterneh men auf knapp 50 seiten hin tergrundinfor mationen zum BeM hinwei se zu rechtli chen Vorgaben empfehlungen sowohl für den aufbau von be trieblichen strukturen als auch für den ablauf eines BeM tipps zur Gesprächs führung und zahlreiche anregungen aus der Praxis der Leitfaden sowie wei tere unterstützende Mustervorlagen können von den Barmer GeK internet seiten kostenlos heruntergeladen wer den www barmer gek de 502731 Niedersächsischer Gesundheitskongress Nur unternehmen mit gesunden und motivierten Mitarbeitern können im wettbewerb bestehen da arbeitsverdich tung und zunehmender Leistungsdruck die Gesundheit massiv beeinträchtigen können sollten sich arbeitgeber mög lichst frühzeitig mit dem thema Betrieb liches Gesundheitsmanagement ausein andersetzen eine gute Gelegenheit sich mit neuen wissenschaftlichen erkenntnis sen und praktischen erfahrungen vertraut zu machen bietet der vom niedersächsi schem studieninstitut und der ihK hanno ver organisierte 4 niedersächsische Ge sundheitskongress am 4 november im schloss herrenhausen in hannover ex perten wie Professor dr Bernhard Badura Gesundheitsstaatssekretärin ingrid Fisch bach und schwimmlegende dr Micha el Groß machen den Kongress mit seinen Vorträgen und diskussionsforen auch in diesem Jahr wieder zum zentralen treff punkt für alle die im Betrieblichen Ge sundheitsmanagement tätig sind Die Teilnahme am Kongress kostet 225 Euro zzgl 40 Euro Tagungspauschale zzgl USt Anmeldung bis 20 Oktober beim Niedersächsischen Studieninstitut Elke Pommer Tel 0511 1609 2397 elke pommer nsi hsvn de www nsi hsvn de ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach sondern steigern gleichzeitig ihre at traktivität als arbeitgeber Laut einer studie der universität Köln aus dem Jahr 2008 bewerteten in einem Groß teil der befragten unternehmen neben den arbeitgebern auch die arbeitneh mer das bei ihnen durchgeführte BeM als gelungen so konnte etwa die hälfte der betroffenen arbeitnehmer erfolg reich wiedereingegliedert werden das Betriebsklima verbesserte sich das en gagement der Beschäftigten stieg um mehr als ein drittel und die krankheits bedingten Kündigungen konnten um fast ein Fünftel reduziert werden Betriebliches eingliederungsma nagement ist dann besonders wirksam wenn es in einem unternehmen als teil des Betrieblichen Gesundheitsmanage ments angesehen wird so Matthias Mozdzanowski Geschäftsführer des mit der Barmer GeK kooperierenden instituts für Qualitätssicherung in Prä vention und rehabilitation iQPr wei sen zum Beispiel mehrere BeM Fälle in unternehmen auf Überforderungen am arbeitsplatz oder auf ein proble matisches Verhalten von Kollegen oder Vorgesetzten hin können im rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmana gements Verbesserungspotenziale auf gezeigt werden wie geht s trotz eindeutiger Vorteile herrscht in vielen unternehmen noch unsicher 1 Arbeitsunfähigkeit feststellen der erste schritt ist die kontinuier liche dokumentation und eine min destens monatliche auswertung der au Zeiten um das gesetzliche sechs wochen Kriterium fortlaufend für alle Beschäftigten zu prüfen 2 Erstkontakt aufnehmen ist ein Beschäftigter sechs wo chen arbeitsunfähig wird ihm ein Gespräch angeboten wich tig dabei ist die auswahl von ge eigneten ansprechpartnern 3 Erstgespräch führen nach umfassender information über das BeM Verfahren kann der er krankte Beschäftigte entscheiden ob er am BeM teilnimmt oder nicht 4 Fall besprechen im vierten schritt geht es darum die Ziele und Vorstellungen des Mit arbeiters zu klären sowie mögliche Maßnahmen zur eingliederung zu besprechen und auszuwäh len häufig braucht man jedoch mehr als ein Gespräch um zu ei ner sinnvollen und umsetzba ren Maßnahme zu kommen 5 Maßnahmen durchführen der fünfte schritt ist die umset zung beschlossener Maßnahmen dafür bedarf es manchmal weite rer interner oder externer Partner zum Beispiel Vorgesetzte Fachleu te oder sozialversicherungsträger 6 Eingliederung bewerten im abschließenden sechsten schritt wird der erfolg der Maß nahme in einem weiteren Ge spräch bewertet und falls zufrie denstellend das BeM beendet Die sechs wichtigsten Schritte im BEM JuLi auGust 2015

Vorschau Niedersächsische Wirtschaft Juli/August Seite 59
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