niedersächsische Wirtschaft 58 59 Praxiswissen Praxiswissen Gesundheit Gesundheitsorientierte kleine und mittlere unternehmen aller Bran chen aus der region hannover sind eingeladen sich für den Gesundheits preis Vorsprung 2015 der region hannover zu bewerben schirmherren des wettbewerbs sind regionsprä sident hauke Jagau und hannovers Oberbürgermeister stefan schostok Kriterien für die teilnahme sind unter anderen eine nachhaltige wirkung die stärkung der Gesundheitskompeten zen und positive Gesundheitseffek te der Mitarbeiter eine expertenjury bewertet die Bewerbungen einsende schluss dafür ist der 24 august www vorsprung gesundheit de Gesundheitspreis Vorsprung 2015 Seit anfang Juni gelten neue einstu fungs Kennzeichnungs und Ver packungsregeln für Chemikalien stof fe und Gemische nach der europäischen CLP Verordnung regulation on Classifi cation Labelling and Packaging of sub stances and Mixtures nicht betroffen sind Produkte bzw erzeugnisse wie sie bei der europäischen Chemikalienpolitik genannt werden auch Gemische die vor dem 1 Juni 2015 erstmalig in Verkehr ge bracht wurden Lagerbestände müssen erst ab dem 1 Juni 2017 die neuen re geln einhalten auffällig sind die geänder ten Kennzeichnungssymbole statt der bisherigen Gefahrensymbole gibt es nun neun Gefahrenpiktogramme mit schwar zen symbolen auf weißem hintergrund in rot geränderten rhomben hersteller im porteure oder nachgeschaltete anwender müssen stoffe oder Gemische vor dem in verkehrbringen einstufen ob sie Gesund heits oder umweltgefahren hervorrufen und beispielsweise giftig wassergefähr dend sind oder die Ozonschicht schädi gen wenn stoffe oder Gemische als ge fährlich eingestuft worden sind müssen sie mit einem etikett versehen werden Chemikalien Neue Kennzeichnung iS to ck ph ot o co m s ch ul zi e VOn CLaudia reMBeCKi BarMer GeK Eigentlich ist Betriebliches einglie derungsmanagement ein alter hut seit Mai 2004 sind arbeit geber dazu verpflichtet bei längerer Krankheit eines Beschäftigten zu klä ren wie die arbeitsunfähigkeit über wunden erneuter arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der arbeitsplatz erhal ten werden kann was theoretisch ei ne eindeutige angelegenheit ist wirft in der Praxis aber auch nach mehr als zehn Jahren noch zahlreiche Fragen auf sechs wochen arbeitsunfähigkeit in einem Jahr sind eine enorme Belastung sowohl für erkrankte Beschäftigte als auch für arbeitgeber während sich die einen gleichermaßen um ihre Gesund heit und ihre berufliche Zukunft sor gen entstehen bei den anderen durch Lohnfortzahlung ersatzpersonal und Produktionsausfälle erhebliche finan zielle Belastungen Zusätzlich stellt der demografische wandel arbeitgeber vor neue herausforderungen diese ent wicklung führt in vielen Betrieben zu einem höheren durchschnittsalter der Belegschaft Gleichzeitig steigen laut aktuellem Barmer GeK Gesundheitsre port die arbeitsunfähigkeitstage insbe sondere im Bereich der Muskel skelett herz Kreislauf und psychischen er krankungen mit zunehmendem alter an es gibt also viele gute Gründe ak tiv zu werden Mit der aufnahme des Betrieblichen eingliederungsmanage ments BeM in das sozialgesetzbuch 84 abs 2 sGB ix wollte der Ge setzgeber einen weiteren Beitrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung leisten ein erfolgreiches BeM soll verhindern dass Beschäftigte durch Krankheit und die häufung krankheits bedingter Fehlzeiten irgendwann ihren Job und arbeitgeber dadurch qualifi ziertes Personal verlieren was bringt s Mit einem guten und erfolgreichen BeM kommen unternehmen nicht nur Unternehmen sind dazu verpflichtet Beschäftigten die im Laufe eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren ein Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM anzubieten Betriebliches Eingliederungsmanagement

Vorschau Niedersächsische Wirtschaft Juli/August Seite 58
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