
Um die Einkommens- und Beschäftigungseffekte der Tourismuswirtschaft in Deutschland zu bestimmen, hat der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft e. V. (BTW) die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland – Kennzahlen einer umsatzstarken Querschnittsbranche“ in Auftrag gegeben. Die vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Studie zeigt, dass die Tourismuswirtschaft mit der Gesamtwirtschaft eng verflochten ist und dass auch außerhalb der touristischen Kernbereiche viele Beschäftigte vom so genannten touristischen Konsum profitieren.
Die zentralen Ergebnisse:
Weil die Tourismuswirtschaft der Studie zufolge sehr heterogen zusammengesetzt ist, wird leider viel zu häufig unterschätzt, wie relevant sie für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist. Dabei liegt sie sowohl bei Beschäftigung als auch Wertschöpfung deutlich vor Wirtschaftszweigen wie KFZ-Industrie, Maschinenbau oder Bankwirtschaft.
Die Studie basiert auf der international anerkannten Methodik eines Tourismus-Satellitenkontos (TSA), das die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ergänzt. Untersucht wurden Tages- und Übernachtungsreisen von Urlaubern sowie Geschäftsreisenden.
Die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus Deutschland“ wurde von DIW econ, dem Consultingunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), erstellt. Kurz- (36 Seiten) und Langfassung (206 Seiten) können als PDF-Datei kostenfrei herunter geladen werden.
Hinweis: Die aktuelle Vorabfassung wird laut Ankündigung auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums in Kürze durch die endgültige Version ersetzt.
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