Die Nachfrage nach Daten und Fachinformationen mit geographischem bzw. räumlichem Bezug nimmt ständig zu. Die IHK Hannover hat eine Auswahl von interessanten GIS-Portalen im Internet gelistet.
Nachdem bereits die Stadt Soltau den Antrag auf Einleitung eines Raumordnungsverfahren für ein FOC gestellt hat, zieht jetzt die Gemeinde Bispingen - gemeinsam mit der Firma Value Retail - als zweite Bewerberin um Genehmigung eines FOC in der Heide nach.
Investoren oder Kommunen, die am Bau eines Factory Outlet Centers (FOC) in der Lüneburger Heide interessiert sind, sollen auf Aufforderung des niedersächsischen Raumordnungsministeriums ihre Anträge auf Einleitung eines Raumordnungsverfahrens zügig vorlegen.
Entgegen dem Votum der niedersächsischen Industrie- und Handelskammern (Ausnahme IHK Lüneburg-Wolfsburg) dürfte die Landtagsmehrheit den im Entwurf des neuen Landes-Raumordnungsprogramms enthaltenen Festlegungen zugunsten eines FOC auf der Grünen Wiese zustimmen. Näheres:
Als Pilotprojekt zur Überprüfung der Auswirkungen und der Verträglichkeit eines Factory-Outlet-Centers (FOC) abseits der großen Städte in Niedersachsen soll nach den Zielen der Landesplanung in Bispingen ein FOC mit 10.000 m² Verkaufsfläche errichtet werden.
Als Premiere für Deutschland führt Niedersachsen das Verfahren zur Beteiligung der Öffentlichkeit an der Aufstellung des neuen Landes-Raumordnungsprogrammes zum ersten Mal alternativ auch internetgestützt durch. Das Verfahren läuft bis zum 15. Februar 2007. Hier der Leitfaden.
Die Pläne für ein Factory Outlet Center (FOC) an der A 2 im Stadtgebiet Helmstedt widersprechen nach wie vor den Zielen der Raumordnung und sind daher nicht genehmigungsfähig.
Mit dem jetzt zunächst im Internet veröffentlichten Entwurf des neuen Landes-Raumordnungsprogrammes leitet die Landesregierung in Teilen einen deutlichen politischen Richtungswechsel ein. Künftig wird sich das Land bei seinen verbindlichen Vorgaben auf die landesweit bedeutsamen Belange beschränken. Mehr unter anderem zum Thema Factory Outlet Center lesen Sie hier:
Mit öffentlicher Bekanntmachung vom 26. Januar ist das neue Regionale Raumordnungsprogramm für die Region Hannover in Kraft getreten. Es regelt u. a. die Zulässigkeit von Investitionen des großflächigen Einzelhandels und der Rohstoffgewinnung in der Region.
Die Region Hannover hat den Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogrammes 2005 vorgelegt. Er enthält unter anderem einige neue oder geänderte räumliche Festlegungen zur Rohstoffsicherung (Vorranggebiete), zur Windenergienutzung, Einzelhandelsentwicklung und zu den Grenzen der Siedlungsentwicklung.
Nachdem bereits das Land im Jahr 2002 großflächig Rohstofflagerstätten aus dem Katalog der Vorranggebiete gestrichen hat, folgt nun der Landkreis Schaumburg dieser neuen Marschroute. Nach der Entscheidung über den Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogrammes für den Landkreis Schaumburg vom 1. Juli 2003 sind wichtige Rohstofflagerstätten nicht mehr als Vorranggebiete gesichert.
Die Änderung des Landes-Raumordnungsprogrammes (Gesetzesteil: Teil I und Verordnung: Teil II) ist mit der Veröffentlichung im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt vom 9. Dezember in Kraft getreten.
Die niedersächsische Landesregierung hat neue und erheblich verschärfte Vorschriften für die Errichtung, Erweiterung und Nutzungsänderung von Einzelhandelsgroßprojekten - darunter auch Hersteller-Direktverkaufs-Zentren -beschlossen.
Der Niedersächsische Landtag hat in der 43. Kalenderwoche mit dem Beschluss des Gesetzes zur Änderung des Landes-Raumordnungsprogrammes (Teil I) unter anderem die Ziele der Rohstoffsicherung in Niedersachsen neu festgelegt.
Neue, sehr restriktive Festlegungen zur Zulässigkeit von Factory-Outlet-Centern, sonstigen Einzelhandelsgroßprojekten, sowie präzisierte und geänderte Festlegungen von Vorranggebieten für Rohstoffgewinnung enthält der Entwurf einer Änderung des Landes-Raumordnungsprogramms.