Das Niedersächsische Umweltministerium hat eine Übersichtskarte über alle rechtswirksam festgesetzten Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzgebiete in Niedersachsen veröffentlicht.
Eine in diesem Jahr anstehende Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes dürfte zu einschneidenden Entwicklungshemmnissen für Industriebetriebe in der Nähe von FFH-Gebieten führen. Zu dieser Novellierung sieht sich das Umweltministerium durch den Europäischen Gerichtshof (EUGH) gezwungen.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Gesetzesinitiative zur Aufhebung der Privilegierung von Windkraftanlagen im Außenbereich gem. § 35 Abs. 1 Nr. 5 Baugesetzbuch (BauGB) eingeleitet.
Nach heftigem Ringen im Vermittlungsausschuss hat das Hochwasserschutzgesetz – im Wesentlichen eine Ergänzung des Wasserhaushaltsgesetzes – Rechtskraft erlangt. Experten erwarten, dass die neuen Bedingungen teilweise zu Bauverboten führen werden.
Eine Baustoffrecycling-Anlage ist keine „privilegierte Anlage“ mit Anspruch auf Genehmigung im Außenbereich. Wird ein solches Vorhaben als Teil eines Kiesabbaus genehmigt, verliert es mit Ende des Abbaus seine Genehmigung. So urteilte das OVG Schleswig mit wichtigen ergänzenden Feststellungen.
Mögliche, aber von den EU-Mitgliedsstaaten (noch) nicht an die EU-Umweltkommission gemeldete potenzielle FFH-Gebiete besitzen keinen einem gemeldeten FFH-Gebiet gleichen oder überlegenen Schutz. Das entschied jetzt der Europäische Gerichtshof.
Unter dem Titel "Rohstoffnutzung in Deutschland" haben der Naturschutzbund Deutschland, der Bundesverband Baustoffe, Steine und Erden sowie die Gewerkschaften Bergbau, Chemie und Energie und Bauen, Agrar-Umwelt erstmalig eine gemeinsame Erklärung abgegeben.
Der Niedersächsische Umweltminister hat die vom Kabinett verabschiedete Liste der nachzumeldenden FFH-Gebiete in Niedersachsen veröffentlicht. Die Landesregierung sieht damit die Pflicht erfüllt, das von der EU gerügte Meldedefizit zu beseitigen.
In einer öffentlichen Sitzung am 23. März haben Vertreter des Niedersächsischen Umweltministeriums zum weiteren Verfahren der FFH-Gebietsabgrenzung und zur Meldung der Gebiete an die EU-Kommission Stellung genommen.
172 Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie hat Niedersachsen bereits an die EU-Kommission gemeldet. Zu wenig, rügt Brüssel. Jetzt stellt das Niedersächsische Umweltministerium 252 neue Gebietsvorschläge zur Nachmeldung vor.
Einen wirkungsvollen Beitrag sowohl zu Gunsten des Naturschutzes als auch der Beschleunigung und Vereinfachung von Genehmigungsverfahren leistet die jüngste Änderung des Niedersächsischen Naturschutzgesetzes.
Es gibt Befürchtungen aus der Wirtschaft, wonach die niedersächsische Landesregierung erneut in Vorbereitungen zur Einrichtung eines Biosphärenreservats auf niedersächsischem Gebiet des Südharzes einsteigen will.
Der Niedersächsische Landtag hat in der 43. Kalenderwoche mit dem Beschluss des Gesetzes zur Änderung des Landes-Raumordnungsprogrammes (Teil I) unter anderem die Ziele der Rohstoffsicherung in Niedersachsen neu festgelegt.