
Erneut sind in Einzelhandelsgeschäften in der Region EC-Karten ausspioniert worden. Betroffen war von Ende Oktober bis Anfang November ein Supermarkt in Göttingen. Bereits im Sommer hatte es einen ähnlichen Fall in einem Baumarkt in Hannover gegeben. Im Landeskriminalamt spricht man nach einem weiteren Fall in Osnabrück von einer dritten Welle und befürchtet eine zunehmende Tendenz.
Bei der als Skimming bezeichneten Masche werden EC-Kartenlesegeräte in der Kassenzone von Einzelhandelsgeschäften manipuliert. So kommen die Täter an die Daten, die sie auf eine Kartendublette übertragen und dann aus dem Ausland Geld von Kundenkonten abheben.
Im Gegensatz zum Skimming an Bankautomaten, wo zumindest bislang in vielen Fällen die Manipulation durch zusätzlich angebrachte Geräte erkennbar war, sind die Veränderungen im Inneren der EC-Kartenlesegeräte für den Kunden nicht wahrnehmbar. Die Kriminalpolizei gibt diese Hinweise:
Neu ist die Betrugsmasche mit den Kartenlesegeräten nicht: Zunächst tauchte sie im europäischen Ausland auf, bis zwischen Dezember 2006 und 2008 das Bundeskriminalamt (BKA) auch in Deutschland zehn Fälle zählte. Betroffen waren damals einige Tausend Karten, der Schaden belief sich nach BKA-Angaben auf rund 4 Mio. Euro. Damals wurden im Zusammenhang mit diesen taten auch Lesegeräte zu Übungs- und Testzwecken gestohlen: 2007 verschwanden bei 151 Einbrüchen über 100 Geräte.
IHK Hannover, Schiffgraben 49, 30175 Hannover, Telefon (0511)31 07-0, Telefax (0511)31 07-333
falsch: http://www.polizei-beratung.de)/
richtig: http://www.polizei-beratung.de/
Kreidtkarten sind ohnehin mit hohen Gebühren für den Zahlungsnehmer verbunden, sodaß der lieber Bargeld nimmt.
Ich will nicht immer gläsern sein und wirken!
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