Das von einem Unternehmer vereinnahmte Entgelt unterliegt auch dann der Umsatzsteuer, wenn dieser die geschuldete Leistung zwar nicht erbringt, das Entgelt aber behalten darf. Das hat der Bundesfinanzhof in einem jetzt veröffentlichten Urteil entschieden.
Die Veräußerung eines Geschäftsbetriebs kann auch dann nicht umsatzsteuerbar sein, wenn dem Erwerber das Ladenlokal nur vermietet wird. Dies hat der Europäische Gerichtshof in einem aktuellen Urteil klargestellt.
Das Bundesfinanzministerium hat die Bescheinigung über die Ansässigkeit im Inland (USt 1 TS) aktualisiert. Weist der leistende Unternehmer damit nach, dass er im Inland ansässig ist, kommt es nicht zum Übergang der Steuerschuld.
Wird bei einer innergemeinschaftlichen Lieferung der Abnehmer in betrügerischer Absicht verschleiert, so entfällt die Steuerfreiheit dieser Lieferung. Dies stellt die Finanzverwaltung in einem aktuellen Schreiben klar.
Seit 1. Januar gilt bei Leistungen, die Gebäudereiniger als Subunternehmer für Gebäudereiniger erbringen, das Prinzip der Steuerschuldumkehr. Das Bundesfinanzministerium hat dazu Anwendungshinweise und ein Nachweismuster veröffentlicht.
Seit Jahresbeginn gilt für Schrottlieferungen unter bestimmten Voraussetzungen das Prinzip der Steuerschuldumkehr. Das Bundesfinanzministerium gibt dazu aktuelle Anwendungshinweise.
Das Umsatzsteuerrecht sieht für Unternehmen, die mit Gebrauchtwaren handeln, für die kein Recht auf Vorsteuerabzug besteht, eine besondere Form der Besteuerung vor. Ein Merkblatt der IHK Hannover stellt die Besonderheiten dieser sogenannten Differenzbesteuerung dar.
Der Bundesfinanzhof bestätigt, dass der Abzug der in einer Rechnung ausgewiesenen Umsatzsteuer nur möglich ist, wenn der Name und die Anschrift des leistenden Unternehmers richtig sind.
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass ein Unternehmer seinen Kleinunternehmerstatus auch dann verliert, wenn er nur einmalig über der Umsatzgrenze von 17.500 Euro lag.