
Nach den Problemen durch die Hochwasserschäden im vergangenen Jahr nimmt Thailands Kfz-Branche wieder an Fahrt auf. Neue Modelle, das staatliche Erstkäuferprogramm beleben den Inlandsmarkt. Einen zusätzlichen Anreiz bietet die zunehmende Integration der zehn Mitgliedsländer der Association of Southeast Asian Nations (Asean) mit dem Ziel der Umsetzung einer vollen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 2015.
Für deutsche Unternehmen bietet der rund 1.800 Betriebe zählende Zulieferzweig deshalb erhebliches Potenzial. Als besonders attraktiv gelten die Sparten Einspritzsysteme, Düsen, Getriebe sowie Brems- und Schließsysteme. Bedeutende Investitionen realisierten in den letzten Jahren Continental, Brose und Mercedes.
Der Inlandsmarkt setzte bis zum Beginn der Hochwasserkatastrophe die dynamische Aufwärtsentwicklung des letzten Jahres fort. 2010 wurden gegenüber dem Vorjahr 46 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt (darunter + 41 Prozent bei Nutzfahrzeugen und + 52 Prozent bei Pkw). Für das Gesamtjahr 2011 schätzte das Marktforschungsinstitut KResearch einen Umsatzzuwachs um 12 bis 17 Prozent.
Weitere Informationen zum KFZ-Markt in Thailand finden Sie auf den Internetseiten der Germany Trade and Invest (gtai).
Der KFZ-Markt ist unter anderem auch Thema beim diesjährigen ASEAN-Forum am 23. Februar in der IHK. Über ihre Erfahrungen mit Thailand referieren Karsten Bolle, Business Development Asia & Pacific von Bosch Rexroth und Maximilian Butek von der Auslandshandelskammer Thailand.
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