Unternehmen, die E-Business einführen wollen und bereit sind, die Öffentlichkeit an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen, können im Rahmen des Prozeus-Projekts eine Förderung erhalten. Die Unterstützung kommt vom Bundeswirtschaftsministerium und liegt zwischen 20.000 und 50.000 Euro.
Teilnehmen können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verschiedener Branchen in ganz Deutschland:
- 1 bis 250 Mitarbeiter,
- maximal 50 Mio. Euro Jahresumsatz
- keine Konzernzugehörigkeit
Folgende Projekte werden gefördert:
- Artikel und Versandeinheiten kennzeichnen, elektronisch kommunizieren, Barcode-Standards für Investitionsgüter einsetzen (Data Matrix), Mobile commerce mittels Handyscanning
- Eigene Website / eigener Online-Shop, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Datenübertragung mit DATEV, Aufbau einer medienneutralen Datenbank
- Partneridentifikation mit GEPIR, Produkte identifizieren (EAN, Data Bar, Data Matrix, EPC), Packstücke / Umverpackung kennzeichnen (EAN, EAN 128, NVE, EPC)
- Logistiksteuerung / Produktionssteuerung mit RFID
- Produktinformationsmanagement (PIM), Harmonisierung von Klassifikationssystemen, Klassifikationsstandards in ERP-Systemen
- Vertriebsunterstützung mit BMEcat 2005, Anbindung an Beschaffungsportale, elektronische Marktplätze des Produktionsverbindungshandels
- EDI im grenzüberschreitenden Handel, GS1 XML für Vorlieferanten, Warenrückgabe, moderne Buchbelieferung, Leergutmanagement
- Prozessabwicklung mit openTRANS
- ECR, Category Management, herstellergesteuertes Bestandsmanagement (VMI), Konsignation
Unternehmen können eine Interessenbekundung ausfüllen und an Prozeus faxen oder sich online bewerben.