
Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) untersucht in der Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2011“ den Einsatz von E-Business-Anwendungen im Geschäftsverkehr. Im Fokus der Untersuchung steht dabei der Einsatz von mobilen Endgeräten.
Das Ergebnis zeigt: die meist genutzten internetbasierten E-Business-Anwendungen bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind nach wie vor die E-Mail-Kommunikation, Online-Banking sowie Schutzmaßnahmen vor Angriffen aus dem Internet. Aber auch bei anderen E-Business-Themen ist der Informationsbedarf weiterhin hoch, so beispielsweise im Web-Controlling oder Logistik-Support. Auch die Integration von Web 2.0-Elementen auf Websites oder innovative Technologien wie RFID sind den meisten mittelständischen Unternehmen noch nicht vertraut.
Für kleine und mittlere Unternehmen werden Mobile E-Business-Anwendungen immer attraktiver. Smartphones oder Tablet-PCs ermöglichen es Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse mit maximaler Flexibilität zu erledigen. Auch wenn mobile Anwendungen im Vergleich zu anderen E-Business-Anwendungen eher noch unterdurchschnittlich genutzt werden, sind diese bei den befragten KMU bereits heute in der Anwendung. Rund 73 Prozent haben bereits erste Erfahrungen gesammelt. Vor allem für die Kundenakquisition (34,7 Prozent) und Öffentlichkeitsarbeit (28,1 Prozent) werden mobile E-Business-Anwendungen genutzt. Ziel der meisten Unternehmen ist es, interne Prozesse durch Zeiteinsparung und Kostenreduktion zu verbessern. Bis zum Jahr 2013 wollen sich mehr als zwei Drittel der Unternehmen, die heute noch auf Mobile Business verzichten, weiter informieren und mobile Anwendungen testen oder gar einführen.
Die Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk“ führt das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) jährlich durch. Für diese Studie wurden 1.900 Unternehmen im Zeitraum April bis Juni 2011 befragt.
Veranstaltungstipp:
Sie haben den mobilen Trend erkannt und stehen vor der Entscheidung ob bzw. wie Sie dabei mitmachen? Ein IHK-Seminar am 26. Januar 2012 gibt erste Entscheidungshilfen. Im Seminar lernen Sie Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Fallstudien bei nativen Apps oder mobilen Websites im Vergleich kennen. Das Seminar findet am 26. Januar 2012, 14 bis 18 Uhr in der IHK Hannover statt. Das Teilnehmerentgelt beträgt 90 € + 19 % USt. (brutto
107,10 €).
Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter
IHK Hannover, Schiffgraben 49, 30175 Hannover, Telefon (0511)31 07-0, Telefax (0511)31 07-333