

Max verbrachte im Rahmen seiner Ausbildung einige Wochen in Spanien und berichtet in einem kurzen Interview.
Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die über internationale Erfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse verfügen, ist groß und wird in Zukunft stetig steigen. Auch Schlüsselqualifikationen wie zum Beispiel Teamfähigkeit und interkulturelles Verständnis spielen für das Auslandsgeschäft vieler Unternehmen eine zunehmende Rolle. Junge Berufstätige sollen daher verstärkt auf die Anforderungen international tätiger Unternehmen vorbereitet werden.
Auslandsaufenthalte ermöglichen es jungen Fachkräften, diese Qualifikationen zu erwerben und sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln: So können sie im Ausland andere Arbeitsverfahren kennenlernen, ihre Sprachkenntnisse festigen oder eine neue Fremdsprache erlernen. Außerdem werden sie toleranter und belastbarer. Diese Fähigkeiten kommen Unternehmen im eigenen Auslandsgeschäft und bei der Kooperation mit ausländischen Partnern zu Gute.
Doch während bereits etwa jeder vierte deutsche Student zum Studieren ins Ausland geht, sammeln derzeit nur knapp zwei Prozent der deutschen Auszubildenden Erfahrungen außerhalb der Landesgrenzen. Gerade Mittelständler schrecken oft vor dem administrativen Aufwand und der zusätzlichen organisatorischen Belastung bei der Planung von Auslandsaufenthalten zurück.
Daher unterstützt die Mobilitätsberatung der IHK Hannover seit April 2009 Mitgliedsunternehmen dabei, ihre Nachwuchskräfte frühzeitig und nachhaltig im Ausland zu qualifizieren. Im Rahmen des Projekts „Berufsbildung ohne Grenzen“ berät die IHK Ausbildungsbetriebe wie junge Erwachsene zu Auslandsaufenthalten während und im Anschluss an die Berufsausbildung.
Die Mobilitätsberatung der IHK Hannover informiert Unternehmen u. a. zu
Außerdem unterstützt sie Unternehmen bei
Bewerbung:
Bewerben Sie sich direkt für einen Auslandsaufenthalt und senden Sie folgende Unterlagen an die IHK Hannover:
Formulare zur Meldung eines Auslandsaufenthalts während der Berufsausbildung:
Bei der IHK einzureichen:
Zusatzvereinbarung zum Ausbildungsvertrag
Zusätzlicher Ausbildungsplan für Auslandsaufenthalte (ab fünf Wochen Aufenthalt)
Bei der zuständigen Berufsschule zu beantragen:
Freistellung vom Berufsschulunterricht
Weiterführende Informationen:
Informationen zu Auslandsaufenthalten während der Ausbildung
Informationen zu Auslandsaufenthalten für Arbeitgeber und -nehmer
Weitere Informationen zum Mobilitätsberatungsprojekt sowie Erfahrungsberichte der Auszubildenden finden Sie in der Niedersächsischen Wirtschaft (Ausgabe 12/2010).
In unserem Online-Angebot erläutern wir Ihnen ergänzend die Europass Dokumente und den rechtlichen Hintergrund eines Auslandspraktikums während der Berufsausbildung.
IHK Hannover, Schiffgraben 49, 30175 Hannover, Telefon (0511)31 07-0, Telefax (0511)31 07-333
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